Giselle
Die Wilis sind Frauen, die vor ihrer Hochzeit starben und nachts Wanderer zu Tode tanzen. Heinrich Heine beschrieb sie 1835, Adolphe Adam machte 1841 ein Ballett daraus - jetzt in Salzburg, 19 Termine bis 1. Juni 2027.
- Wo
- Salzburger Landestheater
Schwarzstraße 22, 5020 Salzburg - Veranstalter
- Salzburger Landestheater
- Genre
- Ballett
19 kommende Termine
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Giselle erzählt von Liebe, Verrat und einer Vergebung, die über den Tod hinausreicht. Der zweite Akt gehört den Wilis: jungen Frauen, die vor ihrer Hochzeit gestorben sind und nachts Wanderer zu Tode tanzen. Heinrich Heine hatte diese Volkslegende 1835 in seinem Text Die Wilis beschrieben, sie wurde zur literarischen Grundlage des Librettos.
Adolphe Adam (1803 bis 1856) schrieb die Musik 1841. Der französische Komponist kam auf über 50 Opern; europaweit bekannt machte ihn Le Postillon de Longjumeau von 1836, geblieben ist vor allem dieses Ballett. Giselle gilt als eines der ersten Werke, in denen der Spitzentanz nicht als technisches Kunststück eingesetzt wurde, sondern als Ausdrucksmittel - im sogenannten Weißen Akt erzeugt er den Eindruck einer entrückten Welt.
Chefchoreograf Reginaldo Oliveira überarbeitet den Stoff inhaltlich und gibt ihm gemeinsam mit dem Bühnen- und Kostümbildner Thomas Mika eine heutige Ästhetik. Es spielt das Mozarteumorchester Salzburg unter Musikdirektor Leslie Suganandarajah.
Vor den Abendvorstellungen gibt es 45 und 30 Minuten davor eine Werkeinführung.